INTERESSENVEREIN der DIALYSEPATIENTEN und NIERENTRANSPLANTIERTEN LEIPZIG e.V.

-  gemeinnütziger Verein  -



Vereinsnachmittag : Reisebericht - Mit dem Zug durch Namibia

Auf nach Namibia

Nichts bleibt solange in Erinnerung, wie etwas Schönes!

Am 08.02.2011 fanden sich über 20 Mitglieder und Freunde unseres Vereins zusammen, um eine Reise durch Namibia mit dem Desert-Express zu unternehmen. Unsere Reiseleiter Carola K. und Lutz P. hatten sich sehr gut auf ihren Reisebericht vorbereitet und schon im Vorfeld kam Reisestimmung auf. 

Sie unternahmen im Sept./Oktober 2010 eine 16-tägige Reise durch den Südwesten Namibias mit dem Desert-Express. Daran ließen sie uns nun in Form von Bildern teilhaben. Sie berichteten über die einzelnen Stationen ihrer Reise und wir sahen viele Bilder von wunderschönen Blumen und Blüten, allesamt ohne ein einziges grünes Blatt zu haben, von der afrikanischen Tierwelt in ihrer ganzen Schönheit und Pracht, aber auch von den armen Verhältnissen im Land. Mit dieser Reise verwirklichten sich die Beiden einen Traum und man merkte ihren sehr professionell vorbereiteten Ausführungen die Faszination immer noch an.

Sie berichteten von langen Vorbereitungen wie Impfungen, Untersuchungen beim Tropenmediziner, vermehrte Untersuchungen bei der Nephrologin bis hin zum Einpacken des Gepäcks. Abereine gute Vorbereitung ist eben alles!

 Die Weite und Kargheit des Landes auf dem schwarzen Kontinent war auf ganz vielen Bildern zu sehen. Wenn die Reisegruppe nicht im Zug unterwegs war, hatte sie schöne Quartiere in Lodges. Da Lutz mit Schlangen ''nicht so kann'', hat er immer erst die Türschlitze begutachtet, die, wie auf einigen Bildern zu sehen war, für eine Schlange gut hätte ausreichen können. Aber die Schlangen hatten wohl mehr Angst als die Urlauber - es hat sich keine sehen lassen. Sie kamen auch an verlassenen Orten vorbei, wo an sehen konnte, wie der Sand die verlassenen Häuser wieder in Beschlag genommen hatte. Auch dort war immer Vorsicht geboten, denn eine Raubkatze kann sich überall verstecken.

 Als dann Carola von einer Begegnung mit den Frauen des Landes berichtete, hatte ich sogar den Eindruck, dass ihr ein wenig die Stimme versagte. Die Armut der Bewohner des Landes war schon bedrückend. Aber das sollte den Gesamteindruck der Reise sicher nicht schmälern. Nach den 16 Tagen hatten sie eine Menge Fotos und Eindrücke mit im Gepäck, die sicher noch eine ganze Weile in ihrem Gedächtnis haften bleiben.

Und das sie uns an dieser Freude teilhaben lassen, dafür möchten wir uns auf diesem Wege herzlich bedanken.

Eine rührende Begebenheit möchte ich noch besonders erwähnen. Carola hat sich nach Abschluss des Lichtbildervortrages ganz besonders herzlich bei ihrem Lutz bedankt, denn diese Reise bedeutete ihr besonders viel und die Vor- und Nachbereitungen waren für beide nicht immer ein Zuckerschlecken. Nun freuen wir uns schon auf einen neuen Reisebericht.

I.Schö.


zurück